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SIMM (Swiss International Mountain Marathon)
Am Freitag, dem 13. August, haben wir uns abends in Aigle am Bahnhof zusammengefunden und gleich eine Chipspackung verdrückt. Nach einer kurvigen Autofahrt fanden wir das Hostel bei unserem Nachbarn Frankreich. Die teils aufwendig erworbenen Covid-Zertifikate interessierten weder die inexistenten Zollbeamten, noch die Hostel-Mitarbeitenden. Zum Znacht gönnten wir uns einen kleinen Burger: #DoubleFullFull300gFleisch.

Nach genussvollem Frühstück ging G. auf die Suche nach einer Regenhose. Da die Franzosen ihre Geschäfte erst um 9 Uhr öffnen, war dies kein leichtes Unterfangen. Anschliessend Registration, WC-Schlange, Bähnli - zackzack - und schon standen wir am Start. Während dem die Hinteren noch in der Warteschlange für den ersten Posten standen, waren die Vorderen schon beim Posten drei. Hoch und runter und wieder hoch, durch “Gstrüpp“ und „Giät“, zwischendurch mal ein Blick auf die Karte oder ein Riegel für etwas Energie: typisch Orientierungslauf! (1. Anmerkung: ausser, dass es kaum Bäume gab und um einiges mehr Kühe. 2. Anmerkung: Kühe, die für viel über Zäune springen und unter Zäune krabbeln sorgten. 3. Anmerkung: Zum OL gehört für L./C. auch ein Bier in der Bergbeiz.)

Glücklicherweise hatten wir R./M., welche vorteilhaft früh für alle Angensteiner einen grosszügigen Platz im Camp verteidigen konnten. Für 14 Personen ist das eine valide Leistung! Nur S./M. waren nicht bei uns, sie haben im Chambre séparée übernachtet.

Nach dem Bad im See konnten wir die verschiedenen Nachtessenszubereitungsvarianten vergleichen. Es gab z.B. Safranrisotto, Hörnli an Käse-Rahmsauce, Spaghetti Carbonara, Couscous an Currysauce (leider ohne Weinbeeren), Härdöpfelstock mit Röstzwiebeln und zum Dessert: Schoggicreme und SIMM-Premiere-Schoggikuchen: was für ein Luxus!

Die Schlafqualität wurde bei R./M. durch das fehlende Mätteli beeinträchtigt, der Rest schlief hervorragend. Glücklicherweise konnten die beiden schon früh aufstehen, da sie bereits um 7 Uhr am Start sein mussten. Alle anderen konnten sich noch eine Stunde länger ausruhen. Dann gings los mit der 2. Etappe.

Während R./M. und S./G. bereits im Ziel warteten, haben F./D. P./I. unbemerkt überholt. E./C. machten einen längeren Waldspaziergang (der Posten war neben einem Bäumli). Erstaunlicherweise stiessen sie dabei nicht auf J./T., welche auch einen längeren Waldspaziergang machten. L./C. waren auf den letzten Metern trotz Bergschuhen erstaunlich schnell. Alle Teams kamen gemeinsam als Zweier-Gruppe ins Ziel; ausser I., der kam ohne P… (P. kam gefühlt 5 Minuten später.). S. erzählte, dass er von G. herumgehetzt worden sei. Darüber freute sich F, weil er in früheren Jahren von S. herumgehetzt wurde. Wenige oder viele Stunden später fanden sich im Ziel alle Teams wieder zusammen. Während dem Warten auf das letzte Team vertilgten wir die leckeren selbstgemachten Muffins von D. Danke vielmals!

Diese Ränge wurden auf dem Parcours 3 erreicht (Orienteering Marathon Light 31.1 km, 1710 m Steigung):
3. Overall / 2. Men: Enduro (R./M.) 06:02:56
16. Overall / 6. Men: JO-Angelstones (S./G.) 07:09:02
32. Overall / 9. Couples: SAC Angenstein (F./D.) 08:51:47
34. Overall / 14. Men: Lost in the Forest (P./I.) 09:10:52
49. Overall / 18. Couples: Leaciaea (L./C.) 10:59:07
53. Overall / 8. Women: Lila Wolken (E./C.) 11:22:57
55. Overall / 9. Women: Stiefelgeissä (J./T.) 12:16:55
und auf dem Parcours séparé: Parcours 9 (Trail Marathon Light 26.6 km, 1390 m Steigung):
20. Overall / 4. Couples: Kunstrasenkäfer (S./M.) 07:42:54

Später im Restaurant La Nonna in Aigle: “Nous sommes 13 personnes et nous avons faims.”